Projektbeschreibung

Die Planung für die im Jahr 2010 realisierte Baumaßnahme umfasste die Schaffung einer zukunftsfähigen Straßenbahntrasse mit einem neu herzustellenden Gleisachsabstand von 3 Metern unter gleichzeitiger Berücksichtigung des Schutzes vorhandenen Baumbestandes, einer möglichst optimalen Integrierung aller Verkehrsarten (ÖPNV, MIV, ruhender, Fußgänger- und Radverkehr), der Anordnung barrierefreier Haltestellen am Trachenberger Platz sowie der Anpassung der Lichtsignalanlagen im Planungsbereich.
Über die Trachenberger Straße erfolgt die Zufahrt zum Betriebshof Trachenberge. Dessen Andienung war bis auf eine 5-wöchige Sperrpause während der gesamten Bauzeit täglich zu gewährleisten. Dadurch erhielt die Planung der Bautechnologie und der Verkehrsführung während der Bauzeit bei dieser Maßnahme eine beson-dere Bedeutung.
Erstmalig wurden in einem Pilotprojekt alle technisch dazu geeigneten Masten begrünt, um die Verkehrsanlage optisch und ökologisch aufzuwerten.

Leistungsumfang

  • Generalplanung (Leistungsphasen 1 bis 7 gemäß HOAI) fachlicher und organisatorischer Koordinierung aller Fachplanungen (Fahrleitung, Leitungskoordinierung, Tiefbauplanung, Öffentliche Beleuchtung, Baugrund-, schalltechnische und landschaftspflegerische Untersuchungen)
  • Planung der Verkehrsanlagen (Lph. 1 bis 2) für die gesamte Verkehrsanlage
  • Planung der Verkehrsanlagen (Lph. 3 bis 7) für den Gleisbau
  • Tiefbauplanung der Dynamischen Fahrgastinformation für fünf Haltestellen
  • am Trachenberger Platz und zwei Haltestellen am Betriebshof Trachenberge
  • Kostenberechnung und -verfolgung
  • Planung von Bautechnologie und Verkehrsführung während der Bauzeit
  • für den Bau unter Betrieb
  • Planung des Umbaus der Lichtsignalanlagen am Trachenberger Platz und
  • der Betriebshofzufahrt an der Kleiststraße
  • Erstellen eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan)
  • Listen-Ebenen beginnen mit
  • Mitwirkung bei der Abstimmung mit den Versorgungsunternehmen und anderen Trägern öffentlicher Belange
  •  
  • Auftraggeber: Dresdner Verkehrsbetriebe AG, Landeshauptstadt Dresden
  • Auftragsort: Dresden
  • Projektlaufzeit: 2008 - 2010
  • Investitionssumme: ca. 6,1 Mio. EUR